 + Grundkurse 2006 und 2007 in Berlin
Im Juni 2006 begann der OMNIBUS Linie 1325 seine Fahrt in Berlin. Ein zweiter Grundkurs startete im März 2007. Je sechs Haltestellen gaben Raum und Gelegenheit, um pädagogische Ansätze, die die Integration von Gender in die Friedensarbeit ermöglichen, kennen zu lernen und zu diskutieren. Ziel des Grundkurses war in erster Linie die Sensibilisierung für die Bedeutung von Gender für die Friedensarbeit. Im Kurs standen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Was bedeutet Gender, Gendermainstreaming und Diversity?
- Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Gender- und anderen Identitätskonstruktionen?
- Welchen Zugang haben Männer und Frauen zu Macht und Gewalt?
- Wie gehen wir mit kulturellen Diversitäten, unterschiedlichen Genderkonstruktionen und Strategien der Konfliktbearbeitung um?
- Welche Rolle spielt Gender im Friedensengagement kaukasischer FriedensaktivistInnen?
- Welche Bedeutung haben biografisches Erinnern und kollektive Erinnerungskulturen für die Prävention und die Bearbeitung von Gewaltkonflikten?
+ Das Team
Dr. Marina Grasse (Projektgesamtleitung)
Dipl. Biologin, Trainerin mit Schwerpunkt Biografie- und Erinnerungsarbeit
Till Baumann
Dipl. Pädagoge, freiberuflicher Theatermacher und Bildungsarbeiter
Andrea Hapke
Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Gender-, Transformations-, Dritter-Sektor- und Friedensforschung
Eva-Maria Hinterhuber
Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Gender-, Transformations-, Dritter-Sektor- und Friedensforschung
Dr. Claudia Neusüß
Politikwissenschaftlerin, Trainerin und Coach, Schwerpunkt Gender Mainstreaming und interkultureller Lerndialog
Christian Raschke
Organisationsberater, Coach und Supervisor (DGSv) mit Schwerpunkt auf Männerarbeit und Genderdiversity
Katrin Wolf
Schauspielregisseurin, Trainerin für gewaltfreie zivile Konfliktbearbeitung und interkulturelles Lernen
Andrea Zemskow-Züge
Historikerin mit Schwerpunkt Geschichtsbilder, Erinnerungstheorien und Biografieforschung
+ Die Teilnehmerinnen
An den beiden Grundkursen nahmen insgesamt 26 Frauen und Männer aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands und Europas teil. Einige TeilnehmerInnen kamen aus der Forschung, andere arbeiteten als Trainerinnen der politischen Erwachsenenbildung, mit Flüchtlingen oder im Frauenhaus. Regionale Schwerpunkte der TeilnehmerInnen lagen unter anderem in Lateinamerika, Kasachstan, den Balkan-Staaten, Algerien und Tibet. Die große Vielfalt war eine wichtige Bereicherung für den OMNIBUS-Kurs.
+ Impressionen aus dem Kurs
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